Endlich wieder KR-Bootcamp-Sessions! Logo

Endlich wieder KR-Bootcamp-Sessions!

Hallo Marcus! Danke, dass du Dir die Zeit für ein kleines Interview nimmst. Mit dem heutigen Tag beginnt die offizielle Partnerschaft zwischen unserem Verein teamKR eSport Club e.V. und Deiner Bootcamp Location in Ritterhude. Wie bist du eigentlich auf diesen Standort gekommen?

  • Ja klar, gern! Da ich bisher mein Leben größtenteils in Bremen verbracht habe, suchte ich einen Ort, der in der Nähe ist. Ritterhude, ungefähr 15 km von Bremen entfernt, war hierbei also einfach das Resultat einer Suche in der näheren Umgebung. Der Standort hatte für mich ein paar Bedingungen zu erfüllen, u.A. dass genügend Parkplätze vorhanden sind, dass sich das Gesamtkonzept realisieren lässt und dass ich selber mit einziehen kann. Nur so war ich sicher, dass ich Gästen bestmöglichen Support liefern kann, falls mal etwas sein sollte.
    Auch von der Organisation war mir dieser Punkt besonders wichtig, da ich absolut unsicher war, ob das ganze Projekt überhaupt ansatzweise bei den Gamern ankommt - da wäre es mir einfach zu unsicher gewesen, eine Location weit außerhalb meines eigenen Radius zu haben, um dann ggfs. viel hin- und her pendeln zu müssen.

Wann wurde Gamers Base eröffnet?

  • Die Gamers Base existiert seit März 2019, zumindest waren dort dann die ersten Gäste vor Ort und haben den Startschuss eingeleitet.

Warum hast du dich dazu entschlossen eine Bootcamp Location zu eröffnen?

  • Tja, gute Frage. Diese Frage stellt mir tatsächlich auch bestimmt jede dritte Gästegruppe, nachdem sie eingetroffen sind und einer tollen Zocksession bevorstehen. Ich selbst komme auch aus dem eSport - und zwar aus dem Counter-Strike-Bereich. Die eigenen Fähigkeiten waren allerdings immer eher begrenzt. Und insbesondere der Zeitmangel sorgte dafür, dass ich das Spiel immer nur als Hobby leben konnte. Nennenswerte Erfolge gab es nie, aber das milderte den Spielspaß nicht. Die etlichen Stunden zusammen in und mit meinem Team (im gemeinsamen Training auf dem Server, im Match oder beim Studieren von Taktiken) führten oft zum Bedürfnis, so etwas auch mal "richtig" zu machen. Offline, als echtes Team. Ich schielte dabei immer etwas in die USA, denn ich hatte das Gefühl, dass es dort gängiger war, etablierte Teams in großen Teamhäusern trainieren. Ich fand diesen Gedanken immer sehr reizvoll. „So etwas mal selbst zu machen, das fände ich cool". Und dann fing alles ganz langsam an, das ist bestimmt schon 3-4 Jahre her. Man schaute sich nach Bootcamps um und irgendwann wuchs das Interesse, selbst etwas Derartiges zu konzipieren. Zu schauen, ob man etwas schaffen kann, das von anderen Gamern angenommen wird. Erst hatte ich diese Gedanken immer wieder als "Spinnerei" verworfen. Irgendwann jedoch kam der Gedanke wieder zurück und festigte sich weiter und weiter. Da ich glücklicherweise genügend Kapital zur Verfügung hatte (eigentlich unglücklicherweise - Ruhe in Frieden!), beschloß ich dann irgendwann, das Projekt Gamers Base anzugehen. „Wird schon schief gehen“ dachte ich zunächst. Und naja, jetzt sind wir hier!

Auf welche Hardware können Spieler in der Gamers Base erwarten?

  • In Sachen Technik können die Spieler auf aktuelle Hardware setzen. Die Computer sind beispielsweise mit einem  Intel i7 7700K @ 4.2ghz, einer Geforce GTX 1070 Ti, 16 GB Arbeitsspeicher und einer Creativ Sound Blaster Z Soundkarte verbaut. Bei den Monitoren wird auf Benq Zowie XL2546 Geräte mit 240 hz gesetzt. Es gibt auch noch mehr Informationen zur verbauten Technik auf der Homepage unter gamers-base.de.

Welche Upgrades planst du in der Zukunft?

  • Bisher besteht der Plan, das Konzept wie es ist beizubehalten und zu schauen, dass es fortlaufend gut angenommen wird. Das heißt, dass jetzt eingesetzte Komponenten getauscht werden, wenn es erforderlich ist, aber nicht unbedingt neue Sachen dazukommen - so flexibel ist die Location nicht; sie wurde auf das jetzige Konzept abgestimmt und gebaut. PCs und Monitore wurden damals so gewählt, dass sie nicht unnötig teuer waren (was nur den Preis für die Gäste erhöht hätte), aber dennoch insbesondere für das Konzept eSport genug Performance liefern. Diese wurde auf ca. 2 Jahre konzipiert, da muss man einfach beobachten, ob dies auch wirklich so umsetzbar ist - ich denke schon. In round about 3 Jahren kann es sein, dass es einen Umbau geben wird, durch welchen die Gamers Base die jetzigen 115 m² nochmal etwas aufstocken wird. Aber das steht noch etwas in den Sternen und kann genauso wieder verworfen werden.
Erstellt von: Luxifa Veröffentlicht am: April 17, 2020, 6:14 p.m.